kunst findet stadt 2026

Kunstwerke von Tobias Rehberger

2026 ist Tobias Rehberger zu Gast bei „kunst findet stadt" und bespielt den Kurgarten mit einem Parcours aus Skulpturen, Neonarbeiten und Installationen, verteilt zwischen den Kolonnaden, dem Kurgarten und der Trinkhalle

In 2 days tomorrow is yesterday
In 2 days tomorrow is yesterday
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In 2 days tomorrow is yesterday

Eine große, torähnliche Architektur eröffnet den Parcours – und setzt gleich zu Beginn ein Zeichen. Die arabischen Schriftzeichen tragen ein Zitat, das Johann Wolfgang Goethe zugeschrieben wird: „In zwei Tagen ist morgen bereits gestern." Ein Satz, der einen kurz innehalten lässt. Und der sich durch die gesamte Ausstellung zieht.

  • Torähnliche Architektur am Eingang der Kolonnaden Richtung Kurhaus
  • Inschrift in arabischen Schriftzeichen
  • Das Werk kehrt später im Parcours in englischer Übersetzung wieder (→ Werk 9)

Standort: Eingang Kolonnaden

Participation Procrastination  & Psychic Dinner inside
Participation Procrastination & Psychic Dinner inside
2&3

Participation Procrastination  & Psychic Dinner inside

Zwei Neonarbeiten, die auf den ersten Blick wie Werbung im Stadtraum wirken und genau das ist ihr Spiel. Begriffe aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten treffen aufeinander: Prokrastination, Teilhabe, das psychische Innenleben beim Dinner. Rehberger nutzt die Ästhetik und Sprache der Werbung, um Raum für ganz eigene Gedanken zu öffnen.

  • Neonarbeiten in der Typografie und Ästhetik urbaner Werbung
  • Textfragmente, die mentale Zustände und Alltagskultur zitieren

Standort: Kolonnaden

Tobias Rehberger: for / für, 2022 Foto: Jens Ziehe
Tobias Rehberger: for / für, 2022 Foto: Jens Ziehe
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for / für

LED-Kunstwerk aus dem Jahr 2022, das drei unterschiedliche zylinderartige Formen nebeneinanderstellt. In der Kunstgalerie sind zudem einige Aquarelle von Tobias Rehberger ausgestellt.

Standort: Kolonnaden

 

Recreation area
Recreation area
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Recreation area

Auch hier: Neon, Typografie, Werbesprache – aber diesmal im Schaufenster der Eisdiele. Der Begriff „Recreation Area" klingt nach Erholung, nach ausgewiesenem Freiraum, nach einem Schild, das irgendwo hängt, wo man eigentlich einfach nur entspannen will. Rehberger spielt mit dieser Doppeldeutigkeit – mitten im Alltag, mitten im Kurgarten.

  • Neonarbeit im Schaufenster der Eisdiele in den Kolonnaden
  • Teil der Serie urbaner Werbebegriffe im öffentlichen Raum

Direkt neben dem Ui. Ja Gelato – dem eigens kreierten Eis zur Ausstellung

Enough is enough!
Enough is enough!
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Enough is enough!

Der Titel klingt nach Haltung, nach einem Moment, in dem jemand die Grenze zieht. Tatsächlich verweist Rehberger auf einen ganz anderen Kontext: den Song „No More Tears" von Donna Summer und Barbra Streisand aus dem Jahr 1979 – ein Duett über das Ende einer Beziehung, über Erschöpfung und Befreiung zugleich. Popkultur als Kunstsprache, leicht und tiefgründig in einem.

  • Titel zitiert den Song „No More Tears" (Donna Summer & Barbra Streisand, 1979)
  • Popkulturelle Referenz als künstlerisches Mittel
  • Verbindet Alltagssprache mit emotionaler Tiefe

Standort: Kolonnaden

Rauch 139, Rauch 220
Rauch 139, Rauch 220
7&8

Rauch 139, Rauch 220

Zwei freistehende Skulpturen, die etwas festhalten, was eigentlich nicht zu fassen ist: Rauch. Im 3D-Druckverfahren hergestellt und von innen beleuchtet, wirken sie fragil und zugleich präzise – erstarrte Wolken, die im nächsten Moment wieder verschwinden könnten. Als Vorlagen dienten Rehberger frei im Internet zirkulierende 3D-Modelle, die er transformiert und in diese leuchtenden Formen verwandelt hat.

  • Im 3D-Druckverfahren hergestellte Skulpturen, von innen beleuchtet
  • Vorlagen: frei verfügbare 3D-Modelle aus dem Internet, transformiert und variiert
  • Spiel zwischen Vergänglichkeit und Form – Rauch als erstarrter Moment

Standort Kurgarten

IN 2 DAYS TOMORROW IS YESTERDAY
IN 2 DAYS TOMORROW IS YESTERDAY
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IN 2 DAYS TOMORROW IS YESTERDAY

Das Zitat, das den Parcours am Eingang in arabischen Schriftzeichen eröffnet hat, kehrt hier zurück – diesmal in englischer Übersetzung, groß und unmissverständlich. Die Gegenwart, in der man gerade steht, wird so in ein dialektisches Verhältnis gesetzt: zwischen dem, was war, und dem, was noch kommt. Ein Moment, der sich selbst befragt.

  • Zweite Begegnung mit dem Goethe-Zitat – nun in englischer Sprache
  • Setzt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in ein bewusstes Spannungsverhältnis
  • Verbindet sich mit Werk ① zu einem inhaltlichen Bogen durch den gesamten Parcours

Standort: Kurgarten

The unexpected life of a discontent boy
The unexpected life of a discontent boy
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The unexpected life of a discontent boy

Ein Clown – aber kein harmloser. Die überdimensionale Porträtbüste des Künstlers selbst ist in einen 3D-gedruckten Brunnen eingearbeitet: geschlossene Augen, geöffneter Mund, eine Mimik irgendwo zwischen Lachen und Weinen. Aus der Nase tropft Wasser in ein Becken – ein endloser, sich selbst erhaltender Kreislauf. Auf dem Hinterkopf ein zweites Gesicht, wie der römische Gott Janus: Anfang und Ende zugleich.

  • Doppeldeutige Mimik zwischen Ironie und Tragik, Lachen und Weinen
  • Zwei Gesichter – eine Referenz an Janus, den römischen Gott des Anfangs und Endes

Standort: Trinkhalle

YOU COME AS NO BIG SURPRISE A , 2025
YOU COME AS NO BIG SURPRISE A , 2025
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You come as no big surprise A,
You come as no big surprise B
You come as no big surprise C

Drei große Clownsnasen an der Wand – als direkte Ergänzung zum Brunnen nebenan. Was auf den ersten Blick spielerisch wirkt, steckt voller Substanz: Die Skulpturen sind aus PLA gefertigt, einem biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke oder Zuckerrohr. Material und Form denken hier zusammen.

  • Drei wandmontierte Clownsnasen als Erweiterung des Brunnen-Ensembles
  • Gefertigt aus PLA – einem biobasierten, biologisch abbaubaren Kunststoff
  • Verbinden Humor, Kunstgeschichte und ökologisches Materialbewusstsein

Standort: Trinkhalle

247 Rauch 250
247 Rauch 250
14&15

24/7 
Rauch 250

Den Abschluss des Parcours bilden zwei Arbeiten, die gut zusammenpassen: oben die Neonarbeit 24/7 – ein Begriff aus der Wirtschaftssprache, der ununterbrochene Verfügbarkeit signalisiert, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Darunter eine weitere Wolkenskulptur aus der Rauch-Serie, fragil und leuchtend wie die anderen – und doch ein stiller Gegenentwurf zur Dauerpräsenz des Neons über ihr.

  • 24/7: Neonarbeit mit Begriff aus der Wirtschaftssprache – Verfügbarkeit als Dauerzustand
  • Rauch 250: weitere 3D-gedruckte, von innen beleuchtete Wolkenskulptur
  • Zusammen ein stilles Spannungspaar: Dauerbetrieb und Vergänglichkeit

Standort: Pavillon

Übersichtskarte

Lageplan kunst findet stadt 2026 – Tobias Rehberger im Kurgarten Baden-Baden
Alle Infos zu kunst findet stadt >>>
Rund um die Ausstellung

"kunst findet stadt" erleben

The unexpected life of a discontent boy

Kuratorenführung

Themenführung

Bei den Kuratorenführungen zur Ausstellung „Ui.Ja“ von Tobias Rehberger entstehen neue Perspektiven auf Werke und Stadtraum.

  • Dauer: ca. 1 Stunde
  • Treffpunkt: Tourist-Information
  • Teilnehmerzahl: max. 20 Personen
  • Teilnahme: 5 € pro Person
  • Buchung: online bis 10 Minuten vor Beginn
Logo Zeigmal App

zeigmal. App

Digitaler Rundgang

Entdeckt die Ausstellung in Eurem eigenen Tempo mit dem digitalen Rundgang „kunst findet stadt“ in der zeigmal. App.

  • kostenfrei
  • zu jeder Zeit
  • mit Audio-Guide der Kuratoren Florian Matzner und Johann Alexis von Haehling
Ui. Ja Gelato

Das Eis zur Ausstellung

Ui.Ja Gelato

Mitten im Herzen Baden-Badens liegt die Kurhaus Eismanufaktur. Passend zu „kunst findet stadt“ gibt es dort vom 18. Juli bis 6. September 2026 das Ui.Ja Gelato – eigens kreiert von der Eismanufaktur No. 1 in den Kolonnaden.

  • Geschmack New York Cheesecake mit Erdbeere
  • Geöffnet täglich von 12-21 Uhr