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AUDIOGUIDE & INFOS

Deichelweiher

Noch bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts waren die Eckhöfe, wie viele andere in Waldnähe gelegene Siedlungen, nicht an die städtische Wasserleitung angeschlossen.

Bis dahin diente eine oberhalb im Wald gelegene Quelle als Wasserversorgung. Um das Wasser zu den Häusern zu bringen, wurde eine Wasserleitung aus hölzernen Rohren, den sogenannten Deicheln, genutzt. Dazu wurden möglichst gerade Holzstämme von 3 oder 4 m Länge zentral durchbohrt und aneinandergesetzt. Diese Arbeit erforderte viel Geschick, da der Bohrer sehr genau geführt werden muss. Die fertigen Deichel wurden in diesem eigens angelegten Deichelweiher gelagert. Hier waren sie vor Rissen durch Austrocknung geschützt. So konnten Ersatzdeichel als Vorrat aufbewahrt werden, um die Leitung schnell reparieren zu können.